Sonntag, 26. Juni 2016

Mein Senf zu "Cthulhus Ruf 9"

Vor einigen Wochen sind die beiden letzten Ausgaben von Cthulhus Ruf erschienen. Das ist sehr traurig, soll hier aber noch nicht Thema sein. Stattdessen möchte ich mich dem Inhalt der neunten Ausgabe widmen. Wie gehabt mach ich keinen Halt vor Spoilern.

Das Cover ist dieses mal besonders schick geworden
Im Flüstertüten Artikel "Wer braucht schon Lovecraft-Country?" handelt es sich, böse gesagt, um einen Werbetext für die Weimarer Republik als Cthulhusetting. Es wird erläutert warum das Deutschland der 20er der "bessere" Hintergrund für Cthulhu sei. Dabei geht es um Kriegsverlust, die Goldenen 20er, die hinterwäldlerische Provinz, die Geschichte Deutschlands und so weiter. Der Text kam mir irgendwie sehr bekannt vor. Ich bin mir fast sicher, dass das Thema bereits in der Cthuloiden Welten oder einen SL Handbuch thematisiert wurde. Aber wie dem auch sei, ich finde den Artikel eher durchschnittlich. Er erläutert Bekanntes, wirft keine wirklichen Fragen oder Kontroversen auf und ist, da es tonnenweise Deutschland Material für Cthulhu gibt, eigentlich auch unnötig.

Das Abenteuer Hydrophiliac ist als "Ein-Spieler Now OneShot" ausgelegt und spielt in Norddeutschland. Wobei es aber auch Hinweise zum Spiel mit mehr Spielern gibt. Die Prämisse des Abenteuers ist ziemlich clever, denn es handelt sich um ein Mythosabenteuer ohne Mythos. Das klingt zuerst wie Quatsch, funktioniert zu meiner Überraschung aber sehr gut.
Die einzelnen Szenen sind nach Orten sortiert, angenehm knapp gehalten und vermitteln die wichtigen Informationen und Fakten sehr übersichtlich. Es gibt viele redundante Spuren, so das Sackgassensituationen vermieden werden. Ausserdem werden in zahlreichen Textblöcken Ergänzungs- und Anpassungsoptionen geboten. Genau so stelle ich mir ein gut aufgebautes Abenteuer vor. Inhaltlich geht es in eine recht eklige Richtung. Das Ende wirkt leider etwas erzwungen. Hier hätte ich mir etwas weniger Holzhammer gewünscht.
Trotzdem handelt es sich insgesamt ein knackiges und gut durchdachtes Szenario, das etwas anders tickt. Zum Ende gibt es auch noch passende, vorgefertigte Charaktere und einen Spielbericht.

Vom selben Autore ist auch das Abenteuer Call of Casblanca. Ein Noir Oneshot, der den Fokus stark auf die Konflikte und Hintergründe der Spielercharaktere legt. Der Schauplatz ist schön und übersichtlich beschrieben.
Inhaltlich störrn mich die Visionen der Charaktere etwas und der Transport in die Parallelwelt könnte, sofern die Charaktere sich früh trennen, sich als etwas knifflig erweisen. Dennoch gefällt mir das Abenteuer sehr gut, da die SCs interessant sind und das Setting angenehm unverbraucht ist. Sehr gelungen sind auch hier die Kästen und der Spielbericht mit vielen Tipps und Hinweisen zum Abenteuer.
Im Nachgang betrachtet ein Abenteuer das ich gerne als Spieler erlebt hätte.

Zum nächsten Abenteuer, Dockside Dogs, kann ich leider nichts sagen, da ich hoffe das Ding irgendwann mal zu spielen. Soweit ich weiß orientiert sich der Oneshot stark an den Film Reservoir Dogs, aber mehr weiß ich auch nicht.

Beim Abenteuer Der Mann mit den tausend Gesichtern musste ich zuerst an den 50er B-Horrorfilm Der Satan mit den 1000 Masken denken. Und das nicht nur wegen des Namens, denn beide drehen sich um Hollywood und Masken. Aber dann ist es mit den Gemeinsamkeiten auch schon vorbei.
Die Spieler bekommen den Auftrag nach dem Wohl eines großen Hollywoodschauspielers, der sich in seinen Anwesen eingeigelt hat, zu sehen. Die Handlung spielt zum größten Teil in der Villa des Stars. Für diese gibt es eine sehr schöne Karte und zu fast jeder Raum gibt es eine kurze Beschreibung. Besonders gut hat mir die Idee mit den beschrieben Filmplakaten, die überall hängen, gefallen. Nach der Ortsbeschreibung wird auf mögliche Spieleraktivitäten und deren Konsequenzen eingegangen.
Mit der tollen Filmographie und den Rollen des fiktiven Stars bekommt der SL eine Menge Material um Abenteuer und Antagonisten interessant zu gestallten. Man merkt das hier ein Filmfan am Werk war.
Was mir für dieses Abenteuer fehlt ist ein Spielbericht, der ein oder mehrere mögliche Verläufe skizziert. Denn trotz des guten Aufbaus ist mir nicht immer ganz klar wie Spieler auf die Situation in der Villa reagieren könnten.
Insgesamt ein solides Abenteuer mit vielen schönen Ideen. Leider kann es mMn nur dann wirklich gut zur Geltung kommen, wenn der SL leidenschaftlich gerne und gut NSCs darstellen kann. Und in diese Kategorie gehöre ich leider überhaupt nicht.

Nach den Abenteuern werden auf je einer Seite zwei Organisationen für Ermittler vorgestellt. Bei der ersten Organisation handelt es sich um einen wanderlustigen Mönchsorden. Durch das Ordensartefakt, ein Wanderstab, wird ein schönes Mythos Plotdevice geliefert. Für ein längeres Rundenkonzept ist das Thema mMn etwas zu speziell, aber als Partei auf die die Spieler treffen könnten oder aus der ein Charakter stammt ist sie sicher gut geeignet.
Die zweite Organisation, die Bettlägerigen, dient eher als Auffangbecken für "kaputte" Spielcharaktere. Eine schöne Idee um gebrochene Charaktere nicht völlig verschwinden zu lassen. Die Nutzung der Mitglieder als Auffangbecken für verlorene Stabilität anderer finde ich zwar weniger gelungen. Aber auch diese Gruppe eignet sich gut um sie als Verbündeten in einer eigenen Kampagne zu verwenden.

Auf der letzten Seite wir der NSC der Ausgabe präsentiert. Der graue Postbote kann den Charakteren bei Mythos Problemen helfen, allerdings hat seine Unterstützung einen Preis. Der Charakter gefällt mir, da er sehr vielseitig einsetzbar ist. Er kann die Gruppe je nach Situation vor ein Dilemma stellen, ihre letzte Rettung sein oder als Aufhänger für ein eigenes Abenteuer dienen. 

Das beiliegende Archivheft "Bow Street Runners" beschreibt eine inoffizielle Untergrundorganisation, die (Mythos-)Verbrecher im viktorianischen London bekämpft. Die Mitglieder der Runners (und somit SCs) werden aus Strafgefangenen rekrutiert. Dementsprechend geht es auch etwas ruppiger zu. Das Heft beschreibt die Organisation und gibt Erläuterungen zu möglichen Charakteren. Für das Hauptquartier, einem Pub, gibt es die Option dieses ingame zu erweitern und anzupassen. Schöne Sache, denn so Base of Operations Geschichten mag ich ja besonders gerne. Weiter gibt es Beschreibungen von exemplarischen Kontaktpersonen und Informanten, sowie Mythos Antagonisten. Auch die Janus Gesellschaft wird thematisiert und zum Abschluss gibt es zwei beispielhafte Aufträge bzw. Abenteuer für die Runners.
Das Heft enthält einen wirklich schönen Kampagnenrahmen, der mal etwas mehr Action in das eher trockene Gaslicht Setting bringt. Wer die Serie Peaky Blinders mag, wird den Bow Street Runners sicher auch etwas abgewinnen können. 

Abschließend betrachtet ist dies für mich eine der besten CR Ausgaben. Die Abenteuer sind Handwerklich durchweg gelungen und Inhaltlich wird ein äußerst umfangreiches Spektrum an Material geliefert. 
Mich wundert es, das dieses Heft nicht das Oberthema Film bekommen hat. Da, abgesehen von Hydrophiliac, jedes Abenteuer einen Filmbezug hat, hätte sich das eigentlich gut angeboten. Und selbst Hydrophiliac liest sich wie eine freie Cronenberg Verfilmung eines Stig Larson Romans :)

Sonntag, 12. Juni 2016

Mein Senf zu "Cthulhu Königsdämmerung - Tagebuch für Spieler"

Eigentlich ist es nicht mein Stil über nur oberflächlich begutachtete Produkte zu urteilen, aber hier mach ich mal eine Ausnahme.

Vor einigen Monaten gab es von Pegasus die interessante Ankündigung eines Spielertagebuchs für die Königsdämmerung Kampagne.
In meiner Erwartung sah das Ganze etwa so wie die kampagnenbegleitenden Büchlein "Occult Guide to London" (Bookhounds of London), die beiden Hardcover "The Journal of Neve Selcibuc" und "The Journal of Reginald Campbell Thompson" (für The Curse of Nineveh) oder den ingame "Monsterbibeln" der World of Darkness aus. Vielleicht sogar im Stil der DSA Vademeci oder eines klassischen Notizbuchs. Darin auf die Kampagne abgestimmte Informationen und Handouts. Und im besten Fall im Set mit einer Mappe, die weiteres Material wie Fotos, Umschlägen, Karten und weitere Handouts zu einkleben/abheften enthält. Erfahrung mit sowas hat man ja bereits bei den alten Kampagnen Boxen (Auf den Inseln, Orient Express) und den beiden Berge des Wahnsinns Expeditionspacks gemacht.
Auf dem deutschen RPG Markt wäre so ein Produkt auch eine ziemliches Alleinstellungsmerkmal und ein wirklich schönes Erinnerungsstück für die Spieler nach der Kampagne.
Dazu kommt, dass es nicht unwahrscheinlich ist, das Königsdämmerung die Nachfolge unserer Eternal Lies Runde antritt. Im Zuge dessen könnten wir das Tagebuch vielleicht auch für unsere Hangout Runden nutzen, um ein wenig mehr Haptik ins virtuelle Onlinespiel zu bringen.

Also hab ich mir die Kampagne und das Tagebuch gekauft. Leider ist das Tabuch nicht mehr als ein 10€ Softcover im Stil der aktuellen Recycling (pun intended) Abenteuerbände. Mir ist schon klar das meine oben beschriebene Idealvorstellung in der Produktion aufwändig und teuer wäre, aber man hätte sich ja auch in der Mitte treffen können.
Aber vielleicht taugt ja der Inhalt was. Im Vorwort wird gesagt, dass das Tagebuch fast alle Handouts enthält. Das liegt, soweit ich weiß, wohl daran, das einige Handouts von den Aktionen der Spieler abhängig sind und erst dann entsprechend vom SL ausgeteilt werden sollen. Also darf man doch wieder Handouts selbst ausdrucken. Und wie man mit “nicht gefundenen” Handouts umgehen soll wir leider offen gelassen.

Neben Handouts und Grundrissen enthält das Buch auch NSC Portraits, Landkarten und Informationen zu Reisezielen. Zu jeden der 12 Kapitel werden 1-3 Seiten für eigene Notizen leer gelassen. Bei den Handouts selbst schien Leserlichkeit nicht unbedingt an erster Stelle zu stehen. Die handgeschriebenen Teile sind manchmal schwer zu entziffern (bspw. S.14) und die abfotografierten Dokumenten sind gerne mal unscharf, kontrastarm und dunkel (bspw. S.28;62;68;73 -77).
Die vielen Grundrisse und Umgebungskarten sind leichter zu deuten, aber von sehr schwankender Qualität und reichen von einfachen Skizzen bis zu illustrierten Karten (S.32 und 33 bieten einen guten Blick auf das Spektrum).

Aufgrund der reinen Handout-Menge der Kampagne bietet sich der Band natürlich den Vorteile das man alles an einer Stelle hat und die "Zettelwirtschaft" rapide gesenkt wird. Nur wirkt die Umsetzung billig und lieblos. 10 Euro ist zwar günstig, wer aber die Kampagne wirklich spielen möchte, sollte sich mMn für das Geld lieber ein schönes Notizbuch und Büroklammern besorgen. Und für das übrige Geld fertigt der SL ein paar vernünftige Ausrucke der verfügbaren Handouts an. Da fehlen dann zwar ein paar Portraits und Infos, aber am Ende hat man fast das selbe Ergebnis nur in schön und individuell.

Das ist jetzt vielleicht wieder einmal nach viel Gemecker, aber das liegt auch daran das mich das Produkt wirklich ärgert. Denn die grundsätzliche Idee des "Handout Pakets" finde ich wirklich toll. Nur leider bietet es in dieser Form kaum Mehrwert, sondern wirkt wie ein Versuch mit möglichst wenig Aufwand auch mit den Spielern irgendwie Geld zu verdienen. Und das ist Schade, denn da wäre sehr viel mehr Potential drin gewesen.

Davon unabhängig hat der Überblick über die Masse und Länge der Handouts dafür gesorgt, dass die Kampagne für meine Planung erst einmal ausschließe und ungelesen im Regal landet. In sofern hat sich das Tagebuch für mich also doch  gelohnt.

Montag, 6. Juni 2016

[RPG Blog O Quest] #009 Juni`16 – Science Fiction



1. Wie bist du zur Science Fiction gekommen?
Zum Einstieg direkt mal wieder eine eigenartige Frage. Ich sehe schon die nächsten Monate vor mir: Wie bist du zum $Genre gekommen?
Aber gut ich versuch es mal:
Meinen "ersten Kontakt" mit dem Genre hatte ich eindeutig durch das Fernseh- bzw. VHS Programm. Raumschiff Enterprise, Zurück in die Zukunft, Masters of the Universe, Der Große mit seinem außerirdischen Kleinen, Krieg der Sterne (ok ist eigentlich kein SciFi), Flash Gordon, Superman 3, Godzilla, Nummer 5 lebt! und Spaceballs sind mir ganz gut gut aus meiner Kindheit in Erinnerung. Später entdeckte ich dann Zeug von Cronenberg, Carpenter und Verhoeven, sowie natürlich die Alien und Terminator Filme. Und auch heute steh ich auf SciFi Filme und Serien. Wobei ich mich am liebsten mit Material von 1950-1990 beschäftige.
Was Literatur betrifft hab ich wiederum, abgesehen von den üblichen Verdächtigen (1984, Träumen Androiden von elektrischen Schafen ...), nie besonders viel mit SciFi am Hut gehabt.

2. Was macht für dich den Reiz dieses Genre aus?
SciFi hat extrem viele interessante Facetten. Besonders das ganze Entdeckerthema reizt mich. Ich kann sowohl Hard SciFi, Horror SciFi, Space Opera, Pulp SciFi und diversen anderen Subgenres etwas abgewinnen. Besonderen Reiz haben dabei die Sachen vor 1969, da sie mit einer erfrischenden Unbeschwertheit und Kreativität an das Thema fremde Welten und Technologien herangehen. Ist vielleicht ganz gut vergleichbar mit Fantasy vor dem EDO Einheitsbrei.
Es gibt aber auch Ausprägungen, die mir nicht gefallen. Beispiele hierfür wären Cyberpunk, Transhumanismus und manche Endzeitvarianten.

3. Welche SF Rollenspiele hast du schon gespielt und was war das besondere an ihnen?
Irgendwie funktionierten die SciFi Rollenspiele, die ich bisher ausprobierte, nicht wirklich für mich.
Ich hab in meinen RPG Anfangstagen viel Shadowrun gespielt und geleitet. Was daran besonders ist brauche ich wohl nicht erklären. Heute ist das Spiel für mich aber durch.
Star Wars habe ich in der D6, D20 und aktuellen Variante gespielt. Wirklich begeistern konnte mich aber keine. 
Paranoia hab ich als SL und Spieler ausprobiert. Gefiel mir nicht wirklich gut, aber ich und "witzige Spiele" werden wohl auch keine Freunde mehr. 
Zwei Runden Warhammer 40k haben meinen Geschmack überhaupt nicht getroffen.
Tsu's Monster Alien of the Week Hack war witzig. Wäre toll wenn es ein gutes PbtA SciFi Spiel gäbe. Und Ashen Stars liegt noch ungespielt im Schrank.

4. Welcher SF Hintergrund, ob Rollenspiel, PC-/Konsolengame oder Roman ist dein absoluter Favorit und warum?
Das "Beste" gibt es für mich nicht. Dafür ist der Kram zu unterschiedlich. Ich kann Filme wie Moon, Krieg der Eispiraten, Die Körperfresser kommen und Alarm im Weltall nicht ernsthaft in eine Schublade stecken und mich dann für einen entscheiden.

5. Welche SF Hintergrund sollte unbedingt in einem Rollenspiel umgesetzt werrden und warum?
Ich zitiert mal einen alten Beitrag von mir:
Ich hätte gerne ein Star Trek Rollenspiel mit settingunterstützenden Regeln. Besonders im Bereich Raumkampf, aber auch im Bezug auf ST typische Charakterrollen und Storys. Das Ganze gerne mit Fokus auf Forschen, Entdeckungen und Diplomatie. Und ich meine Regeln, die das Setting wirklich unterstützen, also kein Homebrew Regelsatz für Unviersalsystem XY!
btw: Schön das nun nicht mehr alle Tippfehler auf diesen Blog von mir sind.

@Blog O Quest Orga 
Ich hoffe das ist nicht der Beginn einer Genre-Reihe. 

Donnerstag, 2. Juni 2016

Welche Kampagne nach Eternal Lies?

Der zweite Akt unserer Eternal Lies Kampagne nähert sich langsam dem Ende. Da der abschließende dritte Akt vergleichsweise kurz ausfällt, stellt sich mir langsam die Frage was ich danach machen möchte. Fest steht, dass ich wieder eine Kampagne leiten möchte. Aber welche? Im Cthulhu Sektor ist die Auswahl an Kampagnen recht umfangreich, also heißt es abwägen.
Um mir die Entscheidung etwas leichter zu machen hab ich mir mal oberflächlich Gedanken der Vor- und Nachteile der Kandidaten gemacht:

Königsdämmerung (Tatters of the King)
+   auf deutsch verfügbar
+  das angekündigte Spielerbuch klingt vom Konzept ganz interessant und würde das Spiel  per Hangout dank Haptik sicher bereichern
+  Laut meiner Recherche ist die Kampagne vergleichsweise kurz
Für Blogartikel gut geeignet, da verfügbar und der "neue heiße Scheiß"
-/+  bisherigen Rückmeldungen im Pegasus Forum sind eher positiv. Wobei das  meiner Erfahrung nach aber nicht so viel zu sagen hat.
-/+  Ich hab noch keine wirkliche Ahnung vom eigentlichen Kampagnenplot
Der König im Gelb ist nicht wirklich mein Lieblingsthema
Keine Trail of Cthulhu Conversion verfügbar

Curse of Nineveh
London zentriert, was mal was anderes wäre
es gibt 2 schöne, optionale, ingame Handout Bücher; wieder Haptik für den Hangout
laut Rezis soll das Scheitern der Charaktere berücksichtigt werden
verspricht ein episches Finale
es gibt viel Material zu London
+/- ich habe bisher überhaupt keinen Eindruck von Cubicle 7 Cthulhu Material
Keine Trail of Cthulhu Conversion verfügbar
englisch

Die Bestie
auf deutsch verfügbar
gut geeignet um eine Mythos Gesellschaft einzubinden
es gibt einige Erfahrungsberichte im Pegasus Forum
Einstige für 3 Charaktergruppen finde ich eine spannende Idee
+/- straighter Plot macht mir das vorbereiten einfach, kann aber auch zu einer Menge  Anpassungsarbeit führen.
+/- erdumspannender Plot (ja ich finde sowas gut, aber ich befürchte Ähnlichkeiten zu  Eternal Lies)
+/- Monster of The Week
Pegasus' Überarbeitung einer 128 Seiten Kampagne auf 3 Bände lässt meine Berge des  Wahnsinns Traumata wieder hoch kochen
weltumspannende Kultverschwörung gab es in Eternal Lies schon
Keine Trail of Cthulhu Conversion verfügbar

Bookhounds of London
Trail of Cthulhu
ein Kampagnenrahmen um Buchhandel und Mythosbücher
SCs agieren zwischen den Fronten
viel Material zu London
+/-  liefert nur den Rahmen, aber keinen wirklichen Plot
bietet für meinen Geschmack zu wenig konkrete Hooks und Ideen
englisch

Dreamhounds of Paris
Trail of Cthulhu
Traumlande Kampagne
die Idee der Veränderung der Traumlande durch die SCs
+/-  das spielen historischer Persönlichkeiten könnte nicht jeden gefallen
die Künstlerthematik ist leider überhaupt nicht mein Ding
englisch

Armitage Files
Trail of Cthulhu
Arkham Setting
tolle Handouts
super spannendes Kampagnenkonzept
hohe Einflussmöglichkeit von Spielerseite
gute Vorbereitung auf eine mögliche Dracula Dossier Kampagne
+/-  aus Spielleitersicht sicher die größte Herausforderung
+/-  potentielle Gefahr das sich der entwickelnde Plot mit den Handouts verzettelt
Gefahr das die Kampagne irgendwann ziellos dahinplätschert
Befürchtung das ich am Improstil scheitere
englisch

Das wäre mein erstes Brainstorming zu den potentiellen Kandidaten.
Vom ersten Eindruck würde ich nur Bookhounds streichen. Und Dreamhounds steht bei mir wegen der Kunstsache auf der Kippe. Die Bestie ist mir potentiell etwas lang. Aber der Rest ist eigentlich durchweg interessant. Ich werde in den nächsten Tagen auf jeden Fall nochmal einen genaueren Blick in Armitage, Königsdämmerung und Curse werfen.
Wenn mir bei meinen weiteren Recherchen noch was einfällt oder ich zu einen Ergebnis gekommen bin werde ich natürlich berichten. Und falls jemand Ergänzungen, Hinweise und Tipps hat, nehme ich diese gerne in den Kommentaren an.